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InterSystems Supply Chain Orchestrator

Produktdatenblatt

4 people in a warehouse

Die Decision Intelligence Plattform der nächsten Generation

Daten sind das Herzstück einer jeden Lieferkettenorganisation – je mehr Daten anfallen, desto häufiger bilden sich Datensilos. Unternehmen sind bestrebt, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, Mehrwert für Kunden zu schaffen, Risiken zu reduzieren, schneller auf geschäftliche Anforderungen zu reagieren und die Konkurrenz durch Innovation zu überholen. Der Zugriff auf Daten sowie deren Integration und Nutzung aus internen und externen Quellen stellen jedoch eine große Herausforderung dar.

Der InterSystems Supply Chain Orchestrator™ ist eine KI-gestützte Plattform für Entscheidungsintelligenz in der Lieferkette, die Störungen vorhersagt, bevor sie auftreten und sie optimal bewältigt, wenn sie auftreten, damit Sie auf das Unerwartete vorbereitet sind. Er verbindet heterogene Datenquellen über eine Echtzeit-Integrationsschicht mit integrierter prädiktiver und präskriptiver Analytik und fügt sich komplementär sowie nicht-disruptiv in bestehende Infrastrukturen ein.

Die Cloud-basierte Plattform ist für geschäftskritische, umfangreiche Anwendungen optimiert und schafft eine einheitliche Umgebung für Datenmanagement, Integration, Transaktionsverarbeitung und Analysen. Sie ist in der Lage, Transaktions- und Analyseaufgaben parallel zu verarbeiten und unterstützt verschiedene Datenmodelle (SQL, NoSQL, Dokument, Objekt, Vektor). Dadurch werden Echtzeit-Analysen, Geschäftsregeln, KI und maschinelles Lernen nahtlos in einer gemeinsamen Architektur ermöglicht.

Ein entscheidender Vorteil des InterSystems Supply Chain Orchestrators ist die Bündelung aller zentralen Datenmanagement-Funktionen in einer einheitlichen, flexiblen Plattform, die von Grund auf konsistent entwickelt wurde. So entfällt der Aufwand, mehrere verschiedene Datenmanagement-Services einzuführen, zu konfigurieren oder zu integrieren.

Der InterSystems Supply Chain Orchestrator wurde entwickelt, um Ihre Herausforderungen im Lieferkettenmanagement zu meistern

Der InterSystems Supply Chain Orchestrator stellt ein umfassendes Framework bereit, das integrierte Supply-Chain-Bausteine beinhaltet, welche die Entwicklung kundenspezifischer Anwendungen beschleunigen und vereinfachen:

  • Erweiterbares Datenmodell für Lieferketten
  • Eingebaute Analytics-Cubes für Lieferketten
  • KPI-Framework zur Leistungsbewertung
  • Automatische Problemerkennung
  • Issue Lifecycle Management
  • Advanced Analytics zur Problemlösung
  • Supply-Chain-spezifische APIs

Erweiterbares Supply-Chain-Datenmodell

Obwohl viele Lieferketten Gemeinsamkeiten aufweisen, hat jede ihre eigenen Besonderheiten – und somit auch jede geschäftliche Anwendung. Ein universelles Datenmodell, das allen Anforderungen gerecht wird, gibt es nicht. Daher muss das Standarddatenmodell flexibel erweiterbar oder anpassbar sein, um individuelle Anforderungen abzudecken. Das vom InterSystems Supply Chain Orchestrator bereitgestellte Datenmodell bietet folgende Möglichkeiten:

  • Individuelle Datenattribute: Eigene Datenattribute können jedem bestehenden Datenobjekt im Modell hinzugefügt werden. Dies geschieht entweder durch die Anpassung einer Datenobjektklasse oder einfach per API-Aufruf.
  • Eigene Datenobjekte: Fehlt eine benötigte Geschäftseinheit im Standardmodell, lässt sich ein neues Objekt anlegen. Dies wird durch eine neue Klassendefinition oder ebenfalls durch einen API-Aufruf ermöglicht.
  • API-Unterstützung für Modellerweiterungen: Wie oben beschrieben, können APIs genutzt werden, um individuelle Attribute hinzuzufügen oder neue Objekte zu erstellen. Ebenso stehen Schnittstellen bereit, um Details zum aktuellen Datenmodell abzurufen – etwa, welche Objekte systemseitig definiert oder benutzerdefiniert sind und welche Attribute für jedes Objekt gelten.
  • API-Zugriff auf Daten: Nach einer Erweiterung des Datenmodells ermöglichen APIs den Zugriff auf diese Anpassungen: Sie können Daten zum erweiterten Modell hinzufügen, nach individuellen Attributen oder Objekten suchen sowie klassische CRUD-Operationen (Create, Read, Update und Delete) im gesamten Modell durchführen.
  • Upgrade-sicher: Alle Erweiterungen des Datenmodells bleiben auch bei Upgrades des InterSystems Supply Chain Orchestrator erhalten, selbst wenn das Standardmodell in einer neuen Version verbessert wird. Ein zusätzlicher Migrationsschritt ist nicht erforderlich.

Integrierte Supply-Chain-Analyse-Cubes

Mit integrierter Analyse und einem standardisierten Datenmodell für die Lieferkette können Unternehmen direkt nach dem Laden ihrer Supply-Chain-Daten wertvolle Erkenntnisse gewinnen – etwa über Business-Intelligence-Dashboards oder Berichte. Dank einer intelligenten Data-Fabric-Architektur entfällt die Notwendigkeit, Daten von einer Transaktionsstruktur in ein Analyseformat zu übertragen; Analyse-Cubes lassen sich direkt auf dem Supply-Chain-Datenmodell definieren. Um diesen Prozess weiter zu beschleunigen, stehen für zentrale Supply-Chain-Objekte wie Bestellungen, Lieferungen, Lagerbestände und Probleme bereits vorgefertigte Cube-Frameworks im InterSystems Supply Chain Orchestrator bereit. Diese Cubes eignen sich zur Konfiguration individueller Dashboards, zur Erstellung von Business-Intelligence-(BI)-Berichten oder für die Nutzung mit anderen unterstützten BI-Tools. Die standardmäßig verfügbaren Daten-Cubes können durch neue Kennzahlen oder Dimensionen erweitert werden – ganz nach den Anforderungen des Unternehmens oder durch Anpassungen am Datenmodell. Es ist auch möglich, komplett neue Cubes individuell zu konfigurieren. Neben den klassischen BI- und Reporting-Anwendungen dienen Cubes im InterSystems Supply Chain Orchestrator außerdem als Basis für das KPI-Framework.

Wholesale distribution warehouse in operation

Framework für Key Performance Indicators (KPIs)

Zahlreiche Aktivitäten in der Lieferkette werden von Key Performance Indicators (KPIs) gesteuert. Sie dienen dazu, Unternehmensziele zu überwachen oder Risiken innerhalb der Supply Chain frühzeitig zu erkennen. Es gibt viele gängige KPIs, wie zum Beispiel pünktlich und vollständig gelieferte Bestellungen (OTIF) oder den Lagerbestand von überalterten Waren. Die konkrete Definition dieser Kennzahlen kann jedoch je nach Unternehmen variieren. Der InterSystems Supply Chain Orchestrator stellt ein flexibles KPI-Framework zur Verfügung, mit dem sich Kennzahlen nach individuellen Anforderungen gestalten und anpassen lassen. Das Framework bietet dabei folgende Möglichkeiten:

  • KPI-Logik: Zum Beispiel die Definition, ab wann eine Bestellung als verspätet gilt für den KPI „Verspätete Lieferung“.
  • KPI-Dimensionen: Wenn beispielsweise verspätete Lieferungen nach Ländern und Produkten ausgewertet werden sollen, können diese Merkmale als Dimensionen definiert werden.
  • KPI-Schwellenwerte: Für jede Kennzahl lassen sich zwei Schwellenwerte festlegen: ein Beobachtungsschwellenwert und ein Warnschwellenwert.
  • KPI-Werttyp: Für KPIs können Rohwerte (wie die Anzahl verspäteter Bestellungen oder Umsatz in Dollar) oder Prozentwerte (zum Beispiel der Anteil verspäteter Lieferungen) verwendet werden.
  • Issue-Flag: Ein KPI kann so eingestellt werden, dass automatisch Issues für Datensätze erzeugt werden, die bestimmte Bedingungen erfüllen. So kann beispielsweise der KPI für verspätete Lieferungen zur automatischen Meldung und Nachverfolgung solcher Bestellungen im System genutzt werden.

Automatisierte Problemerkennung

Störungen und Risiken in der Lieferkette werden im InterSystems Supply Chain Orchestrator als Probleme abgebildet. Diese können automatisch basierend auf KPIs erzeugt, durch Geschäftsprozesse ausgelöst oder aus externen Systemen importiert werden. Sobald ein Problem im InterSystems Supply Chain Orchestrator erfasst ist, kann dessen gesamter Lebenszyklus im System verwaltet werden – von der Statusvergabe über die Analyse bis hin zu umsetzbaren Erkenntnissen, auch Issue Lifecycle Management genannt. Zudem bietet der InterSystems Supply Chain Orchestrator eine sofort nutzbare Problemanalyse, die dabei hilft, Probleme nach Kategorien einzuordnen, Auswirkungen verschiedener Problemtypen auf das Geschäft zu verstehen und Statistiken zum Problemstatus zu erhalten.

Advanced Analytics zur Problemlösung

Ein zentraler Bestandteil des Issue Lifecycle Managements ist die Problemanalyse, die wertvolle Einblicke in folgende Aspekte liefert:

  • Schweregrad: Wie stark wirkt sich das Problem auf das Unternehmen aus?
  • Dringlichkeit: Wie zeitkritisch ist das Problem? Ursachenanalyse, z. B.: Was hat das Problem ausgelöst?
  • Auswirkungsanalyse: Was passiert, wenn das Problem nicht rechtzeitig gelöst wird?
  • Analyse empfohlener Maßnahmen: Welche Handlungsoptionen werden empfohlen, um Risiken und unternehmerische Auswirkungen zu minimieren?

Auch wenn jede geschäftliche Herausforderung unterschiedlich ist, stellt der InterSystems Supply Chain Orchestrator die wesentliche Infrastruktur und das passende Framework bereit, um die Entwicklung oder Anpassung relevanter Geschäftsprozesse und Geschäftsregeln für die oben genannten Analyseanforderungen zu erleichtern – ideal für Großunternehmen, Systemintegratoren und Softwareentwickler.

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Lieferkettenspezifische Schnittstellen

Über verschiedene APIs erhalten Sie Zugriff auf sämtliche Funktionen des InterSystems Supply Chain Orchestrators, darunter:

  • APIs für das Datenmodell, etwa zur Modell-Erkennung und -Erweiterung.
  • Datenzugriffs-APIs für das Management von Lieferkettendaten, inklusive Erstellen, Lesen, Aktualisieren und Löschen (CRUD), sowie Suchfunktionen. Alle APIs bieten benutzerdefinierte Paginierung und Sortierung und erleichtern so die Entwicklung passender Benutzeroberflächen. Alle Datenzugriffs-APIs unterstützen die benutzerdefinierte Paginierung und Sortierung, was die Arbeit der entsprechenden UI-Entwicklung vereinfacht.
  • APIs rund um KPIs, zum Beispiel zum Auflisten und Anlegen von KPIs, Abrufen von KPI-Werten oder Verknüpfen von Datensätzen mit KPIs.
  • Eine API für das Issue Management, mit der sich neue Vorgänge anlegen, Details und Analyseergebnisse abrufen, Analysen durchführen und Vorgänge abschließen lassen.

Zusätzlich zu den genannten Schnittstellen stellt der InterSystems Supply Chain Orchestrator viele weitere APIs für unterschiedliche Anwendungsbereiche innerhalb der Datenplattform bereit.

Fazit

Der InterSystems Supply Chain Orchestrator ist eine leistungsstarke Plattform für eine intelligente Entscheidungsfindung in der Lieferkette – für Unternehmen jeder Größe und Branche. Angesichts der wachsenden Datenmengen in Lieferketten müssen Organisationen Entscheidungen in Echtzeit treffen. Die Herausforderung besteht darin, Datensilos aufzubrechen, durchgängige Transparenz zu schaffen und integrierte, vorausschauende sowie handlungsorientierte Analysen bereitzustellen, um schneller und präziser auf Ausnahmen und Störungen zu reagieren. Mit dem Fokus auf Echtzeit-Datenaustausch und verlässliche Erkenntnisse unterstützt der InterSystems Supply Chain Orchestrator Unternehmen dabei, ihre Lieferkettenprozesse zu optimieren und die Gesamteffizienz zu steigern.

Durch die nahtlose Verknüpfung unterschiedlichster Datenquellen ermöglicht der InterSystems Supply Chain Orchestrator fundierte Entscheidungen, sorgt für bessere Ergebnisse und schafft Mehrwert für Kundinnen und Kunden. Für alle, die sich in der zunehmend komplexen Welt des Supply Chain Managements bewegen, bietet der InterSystems Supply Chain Orchestrator eine einheitliche und verlässliche Sicht auf die gesamte Lieferkette – basierend auf konsolidierten Daten.


Haftungsausschluss: Die Software, zugehörigen Dienste, Materialien und Fachkenntnisse von InterSystems® können künstliche Intelligenz und entsprechende Funktionen nutzen. Weitere Informationen finden Sie in der Transparenzmitteilung von InterSystems, KI-Richtlinien, in der produktspezifischen Dokumentation und in der jeweiligen Erklärung zum Verwendungszweck. SRN: DE-AR-000005430

InterSystems Corporation: One Congress Street, Boston, MA 02114-2010, USA.

1 - Optimierung der Lieferkettenleistung durch einheitliche Daten

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