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Mehr Daten, mehr Tools – weniger Wirkung?

Datenbank und Tools

Wir stehen an einem strategischen Wendepunkt im Umgang mit Datenplattformen. Nicht, weil es an Innovation mangelt – sondern weil Komplexität zur größten Innovationsbremse geworden ist.

In den vergangenen Jahren haben Unternehmen massiv in neue Datenbanken, Cloud-Services, Analytics- und KI-Tools investiert. Was dabei häufig entstanden ist, sind hochgradig fragmentierte Architekturen: leistungsfähig im Einzelnen, schwer beherrschbar im Betrieb, teuer in der Skalierung. Viele Organisationen verfügen heute über mehr Daten als je zuvor – und gleichzeitig über weniger Kontrolle darüber, wie diese Daten genutzt, gesichert und wirtschaftlich betrieben werden.

Wenn ich mit Vorständen, CIOs oder CTOs spreche, geht es deshalb längst nicht mehr um das nächste Feature oder den nächsten Service. Es geht um eine grundlegendere Frage: Wie schaffen wir eine Datenbasis, die langfristig trägt – operativ, analytisch und als Fundament für KI?

Analystenberichte als Seismograf, nicht als Rangliste

Ich lese Analystenbewertungen nicht als Wettbewerbsranking, sondern als Seismograf für strukturelle Marktbewegungen. Genau deshalb sind kürzlich veröffentlichte Bewertungen von InterSystems für mich besonders aussagekräftig. Denn sie kommen aus unterschiedlichen Perspektiven – und zeichnen dennoch ein bemerkenswert konsistentes Bild.

Im Gartner Magic Quadrant for Cloud Database Management Systems 2025 wird InterSystems als Challenger positioniert, sehr nah am Leader-Quadranten. Diese Einordnung ist aus meiner Sicht präzise. Wir sind kein Anbieter, der aus einer reinen Cloud- oder Hyperscaler-DNA kommt. Unsere Herkunft liegt in Umgebungen, in denen Ausfälle keine Option sind, Datenintegrität geschäftskritisch ist und Systeme über viele Jahre stabil betrieben werden müssen.

Gartner bescheinigt uns genau diese Umsetzungsstärke – und erkennt zugleich unsere klare strategische Ausrichtung: Plattformen zu bauen, die operative Prozesse, Analytics und KI nicht trennen, sondern auf einer gemeinsamen Architektur zusammenführen. Diese Kombination aus Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit wird im Markt zunehmend relevant und als „data-centric compute“ bezeichnet. Wer mehr über diesen Ansatz erfahren möchte, kann hier meinen letzten Blogartikel zum Thema lesen.

Konvergenz schlägt Spezialisierung

Noch deutlicher wird diese Entwicklung im IDC Market Scape für Worldwide Analytical Databases 2025-2026, in dem InterSystems als Leader positioniert ist. Für mich ist diese Bewertung Ausdruck einer grundlegenden Marktverschiebung.

Die Zukunft gehört nicht den besten Einzellösungen, sondern den fähigsten Gesamtsystemen. Unternehmen wollen keine parallelen Datenwelten mehr – nicht zwischen operativ und analytisch, nicht zwischen strukturierten und unstrukturierten Daten, nicht zwischen Datenplattform und KI-Stack. IDC hebt bei InterSystems insbesondere die multimodale Architektur, die HTAP-Fähigkeit und die Echtzeit-Performance hervor. Das sind keine akademischen Kriterien, sondern ganz konkrete Voraussetzungen dafür, Daten ohne Verzögerungen in Entscheidungen zu übersetzen.

KI ist dabei kein Add-on. KI ist eine Konsequenz der Datenarchitektur. Ohne konvergente Plattformen wird sie nicht skalieren – weder technisch noch wirtschaftlich.

Wenn Technologie sich wirtschaftlich beweisen muss

Zwei weitere Studien runden dieses Bild aus meiner Sicht konsequent ab.
Der ISG Buyers Guide 2025 bewertet InterSystems als „vorbildlichen Anbieter“ und hebt besonders TCO/ROI, Administrierbarkeit und Anpassungsfähigkeit hervor. Das sind genau die Kriterien, die in Vorstandsetagen heute zählen. Technologische Eleganz allein reicht nicht aus – sie muss sich im Betrieb, in der Skalierung und in der Kostenstruktur bewähren.

Einen besonders praxisnahen Blick liefert auch die kürzlich veröffentlichte Studie von Nucleus Research zur zunehmenden Überprüfung fragmentierter Datenplattform-Strategien und dem Wechsel zu konvergenten Datenplattformen, die auf echten Kundeninterviews basiert. Diese Effekte sind kein Zufall. Sie entstehen, weil fragmentierte Architekturen mit jedem zusätzlichen System mehr Betrieb, mehr Abstimmung und mehr Risiko erzeugen – ohne proportionalen Leistungsgewinn.
Komplexität verbrennt Geld schneller, als Performance es verdienen kann.

Unternehmen, die ihre Datenarchitektur vereinfachen, gewinnen nicht nur Effizienz. Sie gewinnen Geschwindigkeit, Steuerbarkeit und strategische Handlungsfähigkeit zurück.

Meine klare Haltung

Ich bin überzeugt: Die nächste Generation von Datenplattformen wird nicht durch Marketingbegriffe definiert, sondern durch Betriebsrealität.
Unternehmen brauchen Plattformen,

  • die weniger Infrastruktur statt mehr Services erfordern,
  • die mehr Leistung mit weniger Hardware liefern,
  • und die KI ermöglichen, ohne die Architektur weiter zu fragmentieren.

Die aktuellen Analystenbewertungen bestätigen, dass InterSystems genau in diesem Spannungsfeld wahrgenommen wird: als Anbieter mit Substanz, mit Langfristigkeit – und mit dem Anspruch, Datenarchitekturen nicht komplizierter, sondern beherrschbarer zu machen.
Für mich ist das kein Zielzustand. Es ist ein klarer Auftrag.