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HL7 und weitere Standards im Gesundheitssektor

Der schnellste Weg zur Interoperabilität

Einrichtungen im Gesundheitswesen weltweit nutzen Software von InterSystems, um Informationen nahtlos über die Behandlungskette hinweg zu integrieren und zugleich klinische und administrative Prozesse zu optimieren. Dass unsere Lösungen globale und nationale Standards unterstützen, ist ein Grund für diesen Erfolg. Zu den unterstützten Standards zählen:

ASTM

astm_logoIm Gesundheitswesen findet das Standard-Paket ASTM (American Society for Testing and Materials) Verwendung bei der Weitergabe von Informationen zwischen klinischen Instrumenten und Computersystemen.

 

 

CDA® and CCD®

CDA (Clinical Document Architecture) und CCD (Continuity of Care Document) sind Spezifikationen der HL7-Organisation. Laut HL7 ist CDA ein XML-basierter “Dokumenten-Markup-Standard, der die Struktur und Semantik ‚klinischer Dokumente‘ mit dem Ziel des Austauschs zwischen Leistungserbringern und Patienten spezifiziert”. CCD ist “ein Implementierungs-Leitfaden zum Austausch der Daten aus Patienten-Kurzakten auf Basis des Continuity of Care Record (CCR) unter Verwendung von … CDA. CCD bietet eine breite Palette von Dokumentvorlagen (Templates), die die typischen Dokumentenbereiche einer Kurzakte widerspiegeln ….”.

CCDA®

Laut der HL7-Organisation enthält der konsolidierte CDA-(C-CDA)-Implementierungsleitfaden eine Bibliothek von CDA-Vorlagen (Templates), die frühere Bestrebungen von Health Level Seven (HL7), Integrating the Healthcare Enterprise (IHE) und dem Health Information Technology Standards Panel (HITSP) einbinden und angleichen. Der Leitfaden ist eine Harmonisierung von HL7-Health-Story-Leitfäden, HITSP C32, den betreffenden Elementen aus IHE Patient Care Coordination (IHE PCC) sowie Continuity of Care (CCD).

DICOM

Der Standard DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) wird eingesetzt, um die Interoperabilität von Systemen sicherzustellen, die medizinische Bilder erstellen, speichern, wiedergeben, weiterverarbeiten, senden, empfangen, suchen bzw. drucken sowie um die betreffenden Daten und den Workflow zu verwalten.

Direct Secure Messaging

Ziel des Direct-Projekts war es, eine einfache, sichere, skalierbare, standardbasierte Methode zu entwickeln, die es den Teilnehmern ermöglicht, über das Internet authentifizierte, verschlüsselte Gesundheitsinformationen direkt an bekannte, vertrauenswürdige Empfänger zu senden. Direct spezifiziert technische Standards und Dienste, die erforderlich sind, um sicher Inhalte von einem Sender an einen Empfänger zu schicken. Beispielsweise kann ein Allgemeinmediziner für die Überweisung eines Patienten an einen Spezialisten Direct einsetzen, um eine klinische Zusammenfassung zu diesem Patienten an den Spezialisten zu senden und eine Zusammenfassung des Patientengesprächs zu erhalten.

DMP

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DMP (Dossier Médical Personnel) ist die über das Internet zugängliche nationale französische Patientenakte, deren Ziel die Verbesserung des Austauschs von Gesundheitsinformationen und die Koordination der Leistungserbringung ist. Auf Basis von DMP kommunizieren elektronische Patientenakten und weitere klinische Systeme und tauschen Daten aus – über veröffentlichte Spezifikationen auf Grundlage des französischen Interoperabilitätsnetzwerks für Gesundheitsinformationssysteme (CI-SIS), das auf IHE-Profilen basiert.

EDIFACT

Der Standard EDIFACT (Electronic Data Interchange For Administration, Commerce, and Transport) ist auch unter der Bezeichnung International Standards Organization (ISO) ISO 9735-6 bekannt. Die Regeln der Vereinten Nationen zu EDIFACT umfassen ein Paket international akzeptierter Standards, Verzeichnisse und Leitfäden für den elektronischen Austausch strukturierter Daten zwischen unabhängigen elektronischen Informationssystemen, insbesondere im Bereich Warenhandel und Dienstleistungen. Im Gesundheitswesen kommt EDIFACT vor allem beim Austausch administrativer Daten zum Einsatz.

eHealth Exchange

ehealth-exchange_logoDie eHealth Exchange ist ein rasch wachsendes Netzwerk von Partnern, die auf Basis eines standardisierten Ansatzes USA-weit sicher klinische Informationen über das Internet austauschen. Die Nutzung eines gemeinsamen Pakets von Standards, rechtlichen Vereinbarungen und Governance gewährleistet, dass Teilnehmer der eHealth Exchange Gesundheitsinformationen ohne individuelle Anpassungen und Einzelverträge sicher untereinander austauschen können. Die Konnektivität der eHealth Exchange umfasst alle Bundesstaaten und ist heute das größte Health-Information-Exchange-(HIE-)Netzwerk in den USA.

HL7® FHIR®

FHIR_logoInterSystems und eine wachsende Zahl weiterer Organisationen implementieren den neuen Standard FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources), der ursprünglich von der HL7-Organisation spezifiziert wurde. Nach der endgültigen Spezifizierung wird FHIR andere Standards, etwa die von IHE, ergänzen, die heute für die Interoperabilität und den Austausch vollständiger Dokumente mit Gesundheitsinformationen wesentlich sind. Schon in naher Zukunft wird FHIR voraussichtlich eine wichtige Rolle beim granularen Austausch von Gesundheitsinformationen in mobilen Applikationen spielen.

HL7® Version 2 and 3

HL7 BenefactorHL7 (Health Level Seven) wurde als Standardsprache für den Austausch und die Integration elektronischer Gesundheitsinformationen entwickelt. InterSystems ist Mitglied und Sponsor der HL7-Organisation und verfügt über einen Sitz im HL7-Vorstand.

Hier finden Sie weitergehende Informationen zur Unterstützung von InterSystems HealthShare für HL7.

IHE

IHE_logoDie Initiative IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) zielt auf die Verbesserung des Austauschs von Gesundheitsinformationen zwischen Computersystemen. IHE stellt den De-facto-Standard für den Austausch von vollständigen Gesundheitsinformationen bzw. von Informationselementen dar. Die Organisation verbessert diese Interoperabilitätsstandards ständig, die aktuelle IHE-Zertifizierung von Lösungen spielt eine wesentliche Rolle bei der Sicherstellung von Interoperabilität. Die IHE-Zertifizierung geht über das hinaus, was auf den jeweiligen „Connectathon“-Veranstaltungen stattfindet (die einen weiteren wichtigen Test der Interoperabilität darstellen) und spiegelt deutlicher die Interoperabilitätsfähigkeiten von Lösungen im Verwendungskontext wider.

InterSystems ist ein Mitglied von IHE; weitere Informationen zu unserer Unterstützung für IHE finden Sie hier.

ITK

Der ITK (Interoperability Toolkit), entwickelt durch den National Health Service (NHS) in UK, ist ein Paket gängiger Spezifikationen, Rahmenbedingungen und Implementierungsleitfäden zur Unterstützung der Interoperabilität innerhalb lokaler Einrichtungen und über lokale Gemeinschaften im Bereich Gesundheit und soziale Fürsorge hinweg. ITK nutzt offene internationale Standards und ist an HL7 und IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) angeglichen.

InterSystems erhielt als erstes Unternehmen die offizielle Akkreditierung für seine ITK-Implementierung.

NCPDP

NCPDP (National Council for Prescription Drug Programs) ist eine Organisation, die Standards für den Informationsaustausch bezüglich Medikation, Material und Diensten im Gesundheitswesen bereitstellt. Diese Standards unterstützen die Verbesserung von Sicherheit, Datenschutz und Therapieergebnissen im Gesundheitswesen für Patienten und Verbraucher und führen gleichzeitig zu einer Reduktion der Kosten im System.

NEHTA

nehta-logoDie NEHTA (National E-Health Transition Authority) unterstützt als führende Organisation eine landesweite Vision für eHealth in Australien. NEHTA spezifiziert vernetzte medizinische Leistungen und Standards für die geschützte und sichere elektronische Kommunikation von Gesundheitsinformation im ganzen Land. Die Organisation berücksichtigt die geeignetsten Standards und Spezifikationen aus Australien und weltweit und passt sie erforderlichenfalls an die Gegebenheiten in Australien an.

PCEHR

pcehr_logoDas PCEHR-System (Personally Controlled Electronic Health Record) der australischen Regierung wurde am 1. Juli 2012 gestartet. Ein PCEHR ist eine sichere Online-Zusammenfassung der Gesundheitsinformationen eines Patienten. Der Betreffende steuert, was in seine PCEHR aufgenommen wird und wer auf die Informationen zugreifen darf. Der PCEHR ermöglicht es jedem Patienten und seinen Ärzten, Krankenhäusern und anderen Leistungserbringern, mit dem Ziel der bestmöglichen Behandlung in Gesundheitsinformationen Einblick zu nehmen und diese auszutauschen.

SS-MIX

SS-MIX (Standard Structured Medical Information eXchange) ist ein Standard für den Austausch von Gesundheitsinformationen, veröffentlicht durch das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales. SS-MIX basiert in Teilen auf HL7.

X12

X12 ist ein Standard für den elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen (business-to-business electronic data interchange, EDI). Er deckt Transaktionen wie etwa Orderplatzierung und -bearbeitung, Information über Versand und Erhalt, Rechnungstellung, Zahlung und Zuordnung von Zahlungseingängen und die bilaterale Übermittlung von Daten zwischen Unternehmen ab, die in den Sektoren Finanzen, Versicherung, Transport, Lieferketten und Landes- und Bundesbehörden tätig sind.

xDT

xDT ist ein Paket von Standards, die in Deutschland für den Austausch von Gesundheitsinformationen zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern zum Einsatz kommen.

HL7, HEALTH LEVEL SEVEN, CCD®, CDA®, FHIR®, and the [FLAME DESIGN]® sind eingetragene Warenzeichen von Health Level Seven International.