CMIS-Bericht: Innovationen im Bereich Betriebsmanagement bleiben für Finanzmärkte gerade in schwierigen Zeiten entscheidend

COVID-19 hat die Volatilität auf den Weltmärkten erhöht und Investmentunternehmen mit diversen technologischen Herausforderungen konfrontiert – angesichts der explosionsartigen Zunahme von Heimarbeit besonders im Bereich Betriebsmanagement. Diese Entwicklung fand inmitten steigenden Wettbewerbsdrucks und in genau dem Moment statt, als die Branche damit begann, die Chancen digitaler Transformation mit Nachdruck zu ergreifen.

Um zu verstehen, wie der Sektor mit den zusätzlichen Herausforderungen umgeht, haben wir gemeinsam mit WBR Insights 100 führende, für Technologie zuständige Entscheidungsträger aus der Finanzbranche befragt. Darunter waren unter anderem Chief Operating Officers und Heads of Innovation in Europa und den USA. Die Ergebnisse der Studie sowie unsere Analyse dessen, was das für die Zukunft bedeutet, werden im CMIS-Bericht Betriebsmanagement 2020: Wie Kapitalmärkte Betriebsabläufe im Rahmen der COVID-19-Pandemie erneuern können vorgestellt.

Effizienteres Betriebsmanagement mit Big Data aus der Vogelperspektive

Generell unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung von zuverlässigen Infrastrukturen für das Datenmanagement. Nur mit solchen Infrastrukturen lassen sich unerwartete Anforderungen im Front-End-, Middle-End- und Back-End-Betrieb sowie unvorhergesehene Marktänderungen zügig bewältigen.

Entscheidend ist Folgendes: Da Investmentunternehmen riesige Datenmengen verarbeiten müssen, brauchen sie in ihren Kernsystemen eine geeignete Datenmanagementplattform, mit der sie rasch und effektiv auf Ereignisse reagieren, Risiken minimieren und sich Wettbewerbsvorteile verschaffen können.

Diese Plattform muss eine echtzeitbasierte, akkurate und unternehmensweite Übersicht über alle Daten bieten, die zur optimalen Nutzung zentral gespeichert werden. Nur 10 % der Befragten gaben an, dass es „sehr einfach“ sei, sich einen vollständigen, präzisen und unternehmensweiten Überblick über Daten zu verschaffen; 42 % antworteten mit „relativ einfach“. Die Studie macht deutlich, dass Sell-Side-Firmen weiterhin Schwierigkeiten damit haben, einen zentralen Daten-Hub sowie klare Datenmanagementprozesse im ganzen Unternehmen zu implementieren.

Welche Vorteile bieten Datenmanagement und Analysen für Investmentunternehmen?

Eine geeignete Datenmanagementplattform kann zusätzlich zur Transaktionsverarbeitung aussagekräftige echtzeitbasierte Analysen bereitstellen – und zwar ohne Leistungseinbußen –, unter Einbeziehung von Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML), die in der Finanzwelt immer wichtiger werden. Sie kann Einblicke liefern, die benötigt werden, um schnelle Geschäftsentscheidungen zu treffen, intelligente programmatische Maßnahmen zu ergreifen und raschen Mehrwert erzielen zu können.

Neue Lösungen müssen sich außerdem durch Interoperabilität auszeichnen. Bei der Frage, was sie sich von Technologieanbietern wünschen, gaben 68 % der Studienteilnehmer an, dass ihnen eine einfache Integration mit der bereits vorhandenen Dateninfrastruktur wichtig sei.

Die Mehrzahl der Finanzinstitute setzt viele unterschiedliche und teils alte Systeme ein. Daher müssen sich neue Lösungen nahtlos in vorhandene Technologieinfrastrukturen integrieren lassen. Interoperabilität trägt dazu bei, Datensilos zu eliminieren und den Datenaustausch zwischen Systemen durch Vernetzung von Personen, Prozessen und Anwendungen spürbar zu erleichtern.

Für Investmentunternehmen ist nicht nur eine geeignete Datenmanagement- und Analysetechnologie von großer Bedeutung, sie erwarten von ihren Dienstleistern auch, dass sie als zuverlässige Partner agieren und ihre Aussagen hinsichtlich der Erfüllung von Kundenanforderungen belegen. Zudem müssen sie zeigen, dass sie in den Erfolg ihrer Kunden investieren und bereit sind, für den erforderlichen Support zu sorgen, damit Unternehmen ihre technische Infrastruktur optimal nutzen können.

Die Auswirkungen von COVID-19 mithilfe innovativer Technologie eindämmen

Kurz gesagt: Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bestimmt noch eine ganz Weile anhalten und die Einführung neuer Technologien für das Betriebsmanagement in Investmentunternehmen weiter beschleunigen. Sicher ist auch, dass sich Investmentfirmen angesichts des steigenden Wettbewerbsdrucks und des fortgesetzten Wandels im Geschäftsumfeld einer digitalen Transformation unterziehen und vorhandene Lösungen anpassen müssen, um zu einem agilen Unternehmen zu werden. COVID-19 hat noch einmal gezeigt, wie wichtig Agilität im Finanzsektor ist – auch wenn der Bedarf natürlich schon vorher bestand. Nur durch diese Agilität können sich Investmentunternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Unternehmen, die neue Lösungen implementieren, um Daten besser zu nutzen und vorhandene Handelstechnologien erweitern zu können, werden die Konkurrenz hinter sich lassen, ihren Kundenstamm vergrößern und so Marktanteile, Umsätze und Gewinne erhöhen.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, lesen Sie den kompletten Bericht.

InterSystems

InterSystems is the information engine that powers some of the world’s most important applications. In healthcare, business, government, and other sectors where lives and livelihoods are at stake, InterSystems has been a strategic technology provider since 1978. InterSystems is a privately held company headquartered in Cambridge, Massachusetts (USA), with offices worldwide, and its software products are used daily by millions of people in more than 80 countries.

Kommentar verfassen

*