Von wegen winzig: Chance Microservices

Wie leistungsstarkes API-Management dazu beiträgt, die Komplexität von Microservices-Architekturen zu reduzieren

Im Zuge einer Digitalen Transformation stellt die nahtlose Integration der unterschiedlichen Digitalisierungsprojekte eine der größten Herausforderungen dar. Um flexibler und schneller agieren und skalieren zu können, setzt so mancher verstärkt auf Microservices.

Diese kleinen Dienste mit großem Nutzen sind größtenteils unabhängig voneinander und ermöglichen so einen agilen, modularen Aufbau einer Anwendung. Sie lassen sich wunderbar einsetzen, um veraltete Systeme ohne riesigen Programmieraufwand zu erweitern. Daher überrascht es wenig, wenn die IDC prognostiziert, dass bis 2021 rund 60 Prozent der Anwendungsentwicklungen auf Platform as a Service (PaaS) basieren sowie Microservices und Cloud-Funktionen beinhalten werden. Der Microservice-Ansatz eignet sich übrigens nicht nur für kleine oder mittelständische Unternehmen. Auch große Player wie Amazon oder Google bauen allesamt auf Mircoservcies, ein Architekturmodell, das in den verschiedensten Branchen und Bereichen Anklang findet.

Klein, aber oho

Bei Microservices wird eine Applikation in viele kleine Bestandteile zerlegt, die unabhängig voneinander existieren und arbeiten, dabei jedoch miteinander kommunizieren können. Ihre größten Pluspunkte sind Skalierbarkeit, Erweiterbarkeit, Flexibilität und die Möglichkeit, jeweils autarke Entwicklerteams einsetzen zu können. Da Microservices aufgrund ihrer Eigenständigkeit prinzipbedingt gegen den Ausfall anderer Systeme abgesichert sind, profitieren Anwender von einem verlässlicheren Gesamtsystem. Ohne langwierige Abstimmungsprozesse oder großes Lösungsdurcheinander lassen sich derartige Dienste getrennt voneinander entwickeln und übersichtlich verteilen. Zudem ist mit ihnen auch der Einsatz und das Testen neuer und innovativer Technologien ohne Weiteres möglich, da jeder Microservice eine andere Technologiebasis haben kann. Potenzielle Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Diensten lassen sich via Schnittstelle, also API (Application Programming Interface), adressieren.

Soweit einige der Vorteile, die dafür sorgen, dass sich Microservices großer Beliebtheit erfreuen. Wenn wir uns mit dieser Thematik beschäftigen, müssen wir aber auch auf ein paar Herausforderungen eingehen, die Sie im Vorfeld ihres Einsatzes beachten sollten.

Eine Hürde beim Einsatz von Microservices ist, dass deren Architektur durch die vielen beteiligten Komponenten eine hohe Komplexität mit sich bringt. Monitoring und Logging sowie Plattformmanagement müssen strategisch gut durchdacht, IT-gestützt und übersichtlich sein, um Chaos und Fehlern entgegenwirken zu können. Hier schafft ein API Management Abhilfe, denn es kann helfen, die Schnittstellenkomplexität, über die kommuniziert wird, zu reduzieren.

API Management reduziert die Komplexität

Sowohl die Microservices-Entwicklung als auch ihr operativer Einsatz lassen sich im API Management dokumentieren, steuern und überwachen. Zudem liefert ein derartiges Tool Antworten auf so wichtige Fragen wie: Wieviel Traffic habe ich? Wie lässt sich die Schnittstellennutzung skalieren, falls die Ressourcen nicht ausreichen?

Der InterSystems API Manager ist Teil unserer zentralen Datenmanagementplattform IRIS. Anwender erhalten eine integrierte Datenplattform für die umfassende und zentrale Entwicklung sowie Kontrolle datenintensiver Anwendungen und auch Schnittstellen gepaart mit einem verlässlichen Überblick über alle Microservices. Via webbasierter Bedienoberfläche oder über API-Calls kann der API Manager von InterSystems schnell und einfach konfiguriert werden. Da er eine Container-Lösung ist, werden Anpassung und Einsatz zusätzlich erleichtert, denn diese Architektur ist agiler, flexibler und sicherer als andere Lösungen. Neben API Gateway und Management via REST enthält der API Manager auch ein Management- und Developer-Portal.

Der API Manager von InterSystems bietet Full Lifecycle Management. Entwickler müssen nicht mehr alles dokumentieren. Stattdessen spezifizieren sie zunächst die Services, ehe sie den Programmcode generieren. Steht ein Release-Wechsel an, lässt sich dieser ebenfalls schnell und reibungslos realisieren. Da durch den API Manager auch die Interoperabilität mit und zu anderen Systemen, Anwendungen und Services vereinfacht wird, haben Sie die Möglichkeit, weitere nützliche Microservices zu planen, sich auf veränderte Kunden- und Marktanforderungen anzupassen oder neue Geschäftsfelder zu eruieren.

Mit der InterSystems IRIS Plattform und dem darin enthaltenen API Manager können Sie Ihre Microservices-Architekturen übersichtlich umsetzen und monetarisieren. Herzlich Willkommen, digitaler Wandel!

  • Hier finden Sie weitere Informationen über unsere Datenplattform IRIS.
  • Dieses Video zeigt Ihnen, wie der InterSystems API Manager funktioniert.

Michael Braam

Nach seinem Abschluss als Diplom-Informatiker an der Universität Dortmund arbeitete Herr Braam 10 Jahre in einem mittelständischen Unternehmen in der Softwareentwicklung als Entwickler und Entwicklungsleiter. Seit 1997 ist er bei der InterSystems GmbH beschäftigt. Hier arbeitet er als Senior Sales Engineer im Bereich Pre- und Post-Sales und ist für die technische Betreuung der Kunden zuständig.

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