Die Krux mit der Geschwindigkeit – Ohne performante Datenplattform büßt 5G sein Potenzial ein

Der neue Mobilfunkstandard 5G weckt weltweit jede Menge Aufmerksamkeit, in den Niederlanden wurde das entsprechende Netz am 28. Juli flächendeckend freigeschaltet und bringt landesweit schnelles Netz. Nahezu täglich berichtet die Presse über seine Vorteile und den aktuellen Stand des Netzausbaus. Vielversprechend ist vor allem die wesentlich höhere Geschwindigkeit der Datenübertragung, die 5G ermöglicht. Privatanwender dürfen sich unter anderem auf eine höhere Qualität beim mobilen Musik- oder Video-Streaming (Videos können in 4K am Strand gestreamt werden) freuen. Für Unternehmen wiederum bietet 5G die Chance, das Internet of Things (IoT) noch besser zu nutzen. Zugleich stellt die Technologie sie aber auch vor neue Herausforderungen.

5G birgt völlig neue Möglichkeiten für das Internet der Dinge

Immer mehr Unternehmen nutzen das IoT, um Geräte, Maschinen und Fahrzeuge miteinander zu vernetzen und kontinuierlich Daten von ihnen zu sammeln. Die einzelnen Informationen dienen dann im Rahmen einer Datenanalyse dazu, betriebsintern Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Aber noch ist das volle Potenzial des Internets der Dinge nicht ausgeschöpft – und hier kommt 5G ins Spiel. Die Technologie schafft die Basis dafür, den Datentransfer wesentlich zu beschleunigen und damit effizienter zu gestalten. Dank 5G können Daten in hoher Geschwindigkeit ausgetauscht werden, sodass Echtzeitanwendungen mit Augmented oder Virtual Reality Wirklichkeit werden. Gleichzeitig sind beim Datenvolumen nach oben nahezu keine Grenzen gesetzt, was demensprechend mehr Informationen für die Datenanalyse liefert.

Erforderlich ist eine schnelle Datenverarbeitung

Zunächst muss die enorme Datenzunahme aber erfolgreich bewältigt werden. Möglich ist das nur, wenn die Datenverarbeitung so schnell, skalierbar und leistungsfähig ist, dass sie das gesamte Potenzial des 5G-Netzwerks ausschöpfen kann. Nicht alle Unternehmen haben dafür schon die nötigen Strategien, Architekturen und Technologien parat. Oft sind ihre Datenbanken verstreut und in die Jahre gekommen, können weder unterschiedliche Datenformate noch große Datenströme ausreichend schnell verarbeiten, sodass die Potenziale des mit 5G beschleunigtem IoT zwangsläufig nicht abgerufen werden können. Gesucht wird eine Lösung, die große Datenmengen ohne Leistungseinbußen verarbeiten und zudem gleichzeitig analysieren kann.

InterSystems IRIS ist die Lösung

Wie ein aktueller Report der Enterprise Strategy Group zeigt, ist die Datenplattform InterSystems IRIS ideal für alle Anwendungsszenarien geeignet, in denen hohe Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit gefordert sind. Demnach kann sie „innerhalb einer Mikrosekunde Hunderte Millionen Datensätze erfassen und gleichzeitig Millionen von Abfragen ausführen“ – ein Vielfaches der Leistungsfähigkeit der ebenfalls getesteten Wettbewerbsprodukte. InterSystems IRIS bietet also eine zuverlässige Datenverarbeitung und -analyse in Echtzeit. Außerdem ist die Datenplattform frei skalierbar und interoperabel. Das heißt, sie ist in der Lage, unterschiedliche Datentypen, Standards und Protokolle zusammenzuführen sowie in Einklang zu bringen, was für erfolgreiche IoT-Projekte essenziell ist.

Edge Computing und KI heben das Internet der Dinge auf die nächste Ebene

Darüber hinaus unterstützt InterSystems IRIS Edge Computing und erfüllt entsprechende Standards wie die Vorgaben des OpenFog Consortium. Beim Edge Computing findet die Datenverarbeitung zunächst lokal auf dem Edge Device statt. Geräte, Fahrzeuge und Maschinen sammeln und speichern Daten, die eine künstliche Intelligenz dann bewertet. Die KI trifft so eine Vorauswahl und entscheidet, welche Informationen für eine tiefergehende Datenanalyse relevant sind. Ausschließlich diese Informationen werden anschließend via 5G zur Analyse übermittelt, was eine effiziente und schnelle Entscheidungsfindung ermöglicht. Zudem entlastet die KI-gestützte Datenselektion die Verbindungen im IoT deutlich, da nur wirklich relevante Informationen übertragen werden.

Nötige Maßnahmen frühzeitig treffen

Gerade im IoT-Umfeld – aber nicht nur dort – erfordern Big Data und Co. hochperformante, flexibel skalierbare und schnelle Datenplattformen. Die dazu notwendigen Investitionen sollte man nicht aufschieben. Ansonsten läuft man Gefahr, das Potenzial von 5G und IoT zu spät für sich nutzbar zu machen oder gar völlig zu verschenken. Mit InterSystems IRIS erhalten Unternehmen eine Datenplattform, die in jeder Situation einen schnellen und umfassenden Einblick in die eigenen Daten gewährleistet.

Jens Frenkel

Jens Frenkel ist ein erfahrener Sales Manager mit mehr als 20 Jahren Vertriebserfahrung in der IT- und IT-Sicherheitsbranche. In verschiedenen beruflichen Stationen bei mittelständischen Unternehmen und Start-Ups konnte er seine kaufmännischen Kompetenzen beim Aufbau von neuen Märkten in der DACH- und EMEA-Region erfolgreich zur Anwendung bringen. Dabei verantwortete er unter anderem den gesamten Channel-Umsatz in EMEA für Bridgewater Systems. Seit 2019 treibt Jens Frenkel als Sales Executive den Aufbau des Neukundengeschäfts im Geschäftsbereich Data Platform bei InterSystems voran.

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