Big Data Management für Smart Cities: Die passende Digitalstrategie sichert urbane Lebensqualität

Wohnen und arbeiten in Städten liegt voll im Trend: Laut einer aktuellen Studie der Weltbank und der Vereinten Nationen aus dem Juli 2020 stellten Stadtbewohner im Jahr 2019 77,4 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Als Folge wachsender Städte sind zunehmend fortschrittliche digitale Konzepte gefragt, mit denen sich das Zusammenleben von immer mehr Menschen einfacher und nachhaltiger gestalten lässt.

Das Schlagwort Smart City beinhaltet eine effiziente, technologisch fortschrittliche und nachhaltige Stadtentwicklung mit dem Ziel, unsere Wohn-, Freizeit- und Arbeitsorte lebenswerter zu machen. Energie-, Verkehrs- und Entsorgungsmanagement sowie Bildung und Mobilität sind Bereiche, in denen besonders fortschrittliche Kommunen schon heute innovative Technologien einsetzen, um die Smart City ins Leben zu rufen.

Digitaler Mehrwert für die Stadt

Klima- und gesundheitsschädliche Abgase, endlose Parkplatzsuche im Stop-and-Go-Modus und drohender Verkehrskollaps: Auch die Fortbewegung im städtischen Raum sieht sich wachsenden Herausforderungen ausgesetzt. Um den Bürgern die Option möglichst stressfreier und flexibler Fortbewegung zu bieten, setzen manche Städte auf Sharing von Fahrrädern. Die City Bikes erzeugen naturgemäß keinerlei Abgase oder Motorenlärm und können bequem via App gebucht und anschließend gefahren werden. Hier gilt es, den Nutzern verschiedene Daten hinsichtlich Standort, Zustand und Verfügbarkeit aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen, damit diese das bestmögliche Nutzererlebnis haben.

In vielen Kommunen ist es mittlerweile möglich, Tickets für den öffentlichen Nahverkehr bequem per App zu kaufen und bei Betreten des Verkehrsmittels kontaktlos entwerten zu lassen. Der Ticketpreis wird dabei nicht mehr pauschal gestaltet, sondern die individuellen Kosten in Relation von der tatsächlichen Fahrtstrecke ermittelt. Dazu registriert die App automatisch das Betreten und Verlassen des Verkehrsmittels, um so die Fahrtstrecke und damit den Gesamtpreis, manchmal auch mit unterschiedlicher Staffelung zwischen verkehrsstarken und verkehrsschwachen Zeiträumen, zu bestimmen.

Auch hinsichtlich der Optimierung des Individualverkehrs gibt es mit der Idee der intelligenten Straße im Smart City-Konzept vielversprechende Ansätze. Die Umsetzungen reichen von intelligenten Ampelanlagen, die den Verkehrsfluss in Abhängigkeit der Straßennutzung im gesamten städtischen Raum steuern, über Systeme zur induktiven Ladung von Elektrofahrzeugen bis zu umfassenden Vorkehrungen für das autonome Fahren, wobei unzählige Sensoren in die urbane Infrastruktur integriert werden, die direkt mit den vernetzten Fahrzeugen kommunizieren.

Die ideale Datenbankinfrastruktur für die „Stadt 4.0“

Die oben genannten Beispiele machen deutlich: Daten sind der Treibstoff, mit der Smart City-Projekte befeuert werden können. Auch wenn erste Teilaufgaben zunächst schnell und ohne umfassende Konzepte umgesetzt werden können, sollte von Beginn an vorausschauend geplant werden. Denn spätestens dann, wenn die vielfältigen Informationen aus Teilprojekten zusammengeführt werden sollen, ist eine tiefgehende Vernetzung und Integration sowie ein hochgradig skalierbares Datenmanagement erforderlich.

Als Grundlage für jedes Smart City-Konzept empfiehlt sich daher der Einsatz einer innovativen Datenplattform mit einer flexibel skalierbaren Architektur, wie InterSystems IRIS sie bietet. Angesichts der Vielzahl von Daten, die im Rahmen fortschrittlicher Anwendungen erfasst, aggregiert und analysiert werden müssen, punktet die Lösung insbesondere mit hochperformantem Datenbankmanagement, Interoperabilität und Analysefunktionen, die alle vollständig integriert sind, um die Entwicklung datenintensiver Anwendungen für die Smart City zu beschleunigen und zu vereinfachen. Abfragen laufen parallel und die Ergebnisse werden dann aggregiert, bevor sie an die angeschlossenen Systeme, Anwendungen und Services weitergeleitet werden – ideale Ausgangsbedingungen für userfreundliche Anwendungen in der digitalisierten Stadt von morgen.

So unterstützen wir beispielsweise aktuell das Unternehmen Smavoo im Rahmen eines Projekts zur effizienteren Wert- und Reststoffentsorgung, bei der Abfallbehälter im öffentlichen Raum mit Sensoren ausgestattet werden. Ziel ist es, dass diese eigenständig ein Zeichen geben, sobald sie voll sind. Auf diese Weise lässt sich eine deutliche Kostenreduktion erreichen, da die Müllabfuhr ihre Routenplanung dahingehend optimieren kann, dass nur die Behälter angesteuert werden, die tatsächlich geleert werden müssen.

Wie können wir Sie bei Ihrem Smart City Projekt unterstützen? Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

Jens Frenkel

Jens Frenkel ist ein erfahrener Sales Manager mit mehr als 20 Jahren Vertriebserfahrung in der IT- und IT-Sicherheitsbranche. In verschiedenen beruflichen Stationen bei mittelständischen Unternehmen und Start-Ups konnte er seine kaufmännischen Kompetenzen beim Aufbau von neuen Märkten in der DACH- und EMEA-Region erfolgreich zur Anwendung bringen. Dabei verantwortete er unter anderem den gesamten Channel-Umsatz in EMEA für Bridgewater Systems. Seit 2019 treibt Jens Frenkel als Sales Executive den Aufbau des Neukundengeschäfts im Geschäftsbereich Data Platform bei InterSystems voran.

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