API-Management leicht gemacht: Aufräumhilfe fürs Schnittstellen-Wirrwarr

Worauf Firmen und Entwickler in Sachen API-Nutzungskontrolle und -Transparenz achten sollten

Gearbeitet wird heute längst nicht nur am Rechner im Büro, sondern auch am Laptop in der Bahn, auf dem Handy im Taxi oder mit dem Tablet im Urlaub. Nicht zuletzt deshalb führen immer mehr Unternehmen ihre Anwendungen in die Cloud, müssen dabei aber den Spagat zwischen Datensicherheitsanforderungen einerseits und der notwendigen Zusammenführung von Informationen (Daten) und Anwendungen andererseits meistern. IT-Entscheider und Entwickler fragen sich deshalb immer öfter: Wie lässt sich Transparenz ins API-Dickicht bringen? Wie kann das Schnittstellenmanagement vereinfacht werden?

Die Antwort liefern API-Management-Tools, mit denen Anwender den Datenverkehr von und zu webbasierten Application Programming Interfaces, kurz APIs, innerhalb ihrer IT-Infrastruktur deutlich besser, einfacher und übersichtlicher überwachen und kontrollieren können.

Warum ist das so wichtig?

In unserer heutigen Zeit schnellt die Zahl an API-Implementierungen branchenübergreifend in die Höhe, da immer mehr Unternehmen Microservices bereitstellen und die IT-Struktur immer modularer wird. Viele IT-Lenker stehen zudem vor der Herausforderung, dass Schnittstellen nicht wie gewünscht arbeiten, ohne zu wissen oder konkret belegen zu können, was konkret nicht richtig funktioniert oder an welcher Stelle es hakt. Hinzu kommt, dass nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern auch immer mehr Partner und Kunden Zugriff auf wichtige Anwendungen erhalten sollen.

Für die IT-Umgebung im Unternehmen bedeutet das, dass sie immer komplexer wird. Es muss daher eine Möglichkeit gefunden werden, den API-Verkehr durchdacht zu steuern und zu überwachen. Nur so können Unternehmen sicherstellen, dass Schnittstellen und die verbundenen Anwendungen einwandfrei funktionieren, ihr ganzes Potenzial entfalten können und sich erweitern lassen.

Zugleich wird es immer wichtiger zu analysieren, wer welche APIs wie und wann aufruft, um künftigen Engpässen frühzeitig entgegenwirken zu können und festzulegen, wie sich Nutzung und Authentifizierung optimieren lassen.

Den Überblick wahren

Ein durchdachtes Schnittstellenmanagement ist essentiell für alle, die sich veränderten Anforderungen stellen müssen: Organisationen, die vor Jahren mit ihren APIs gestartet sind, verfügen oft noch über keine Monitoring-Möglichkeiten und haben entsprechend keinen Überblick über die faktische API-Nutzung. Zudem ist vielerorts keine Kontrolle und Transparenz gegeben, ob das Potenzial einzelner Services in seiner Gänze genutzt wird.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass oftmals sowohl interne als auch externe Entwickler an neuen Anwendungsprojekten beteiligt sind. Die nötige Transparenz zu schaffen kostet viel Zeit. Eine zentrale API-Anlaufstelle reduziert diesen Aufwand signifikant, da sich hier alle Projektbeteiligten einloggen und sofort nachsehen können, wie beispielsweise eine Authentifizierung vonstatten gehen sollte.

Tipps für ein effizienteres API Management:

  • Wichtig ist eine einfach zu nutzende, intuitive und übersichtliche Anwendung, so dass Entwickler den gesamten Datenverkehr durch ein zentrales Gateway leiten und Anfragen an die entsprechenden Zielknoten abgeben können.
  • Sie sollten den gesamten API-Verkehr an einem zentralen Ort überwachen, so dass Benutzer Probleme gezielt identifizieren und lösen können.
  • Kontrollieren Sie den API-Verkehr durch Drosselung des Durchsatzes und konfigurieren Sie zulässige Nutzlastgrößen.
  • Geben Sie sowohl internen als auch externen Entwicklern stets aktuelle Informationen an die Hand, indem sie interaktive API-Berichte über ein dediziertes und anpassbares Entwicklerportal bereitstellen.
  • Sichern Sie alle APIs an einem zentralen Ort vor unbefugten Zugriffen, Attacken und Co.

Der InterSystems API Manager ist Teil der zentralen Datenmanagementplattform InterSystems IRIS. Daher profitieren Anwender von einer integrierten Datenplattform zur gesamtheitlichen und zentralen Entwicklung und Kontrolle datenintensiver Anwendungen und auch APIs. Sie bekommen alle benötigen Funktionen aus einer Hand.

Der InterSystems API Manager lässt sich schnell und einfach per webbasiertem User Interface oder über API-Calls konfigurieren. Er ist eine Container-Lösung, was Anpassung und Einsatz abermals erleichtert. Darüber hinaus können Entwickler auch ein InterSystems API Manager-Cluster konfigurieren, das aus verschiedenen Knoten besteht, um die Durchsatzkapazität zu skalieren.

Sie sehen: Schnittstellen-Wirrwarr muss nicht sein, wenn Sie auf tatkräftige Unterstützung setzen können.

  • Hier finden Sie weitere Informationen über unsere Datenplattform InterSystems IRIS.
  • Dieses Video zeigt Ihnen, wie der InterSystems API Manager funktioniert.

Stefan Wittmann

Product Manager Stefan Wittmann ist bei InterSystems für die Strategie und Technologie für Web-Entwicklungen im Allgemeinen, Language Bindings und Interoperabilität (Ensemble) zuständig. Bevor er in das Product Management Team wechselte, arbeitete er als Sales Engineer. Bereits 2006 war er bei InterSystems als Werkstudent für das europäische Campus-Programm verantwortlich und durchlief im Laufe der Jahre verschiedene Rollen innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens. Vor seiner Tätigkeit bei InterSystems arbeitete er u. a. für die Schöll AG in Darmstadt, während er ein Informatikdiplom der TU Darmstadt erwarb. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten im Bereich der Softwareentwicklung fanden einen Höhepunkt bei der rekordzeitverdächtigen Entwicklung von zukunftsweisenden Softwareanwendungen für den Energiemarkt.

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