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Datenmanagement mithilfe von Containern und der Cloud: InterSystems IRIS unterstützt die Reformierten Kirchen Bern-Jura- Solothurn beim Reporting

Kooperationspartner sind Zinitrionic und BEGASOFT, die jeweils für die Entwicklung und den Betrieb der Software verantwortlich sind

Die digitale Transformation prägt viele Bereiche des öffentlichen Lebens – dies schließt Religionsgemeinschaften natürlich mit ein. Das Fallbeispiel der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn zeigt auf, welche Vorteile sich durch effizientes Datenmanagement und -analyse sowie durch die Containerisierung der Lösung und Bereitstellung in der Cloud ergeben.

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GemFin (Gemeinde-Finanzen), eine moderne E-Government Finanzen Management Applikation, bildet die Grundlage, auf der die Lösung „DRO“ (Daten, Reports und Organisation) aufbaut. An dem Projekt beteiligt sind Zinitrionic, BEGASOFT und InterSystems.

Der Schweizer Softwareanbieter Zinitrionic Suisse AG ist seit vielen Jahren ein enger Partner von InterSystems, der auf Basis der InterSystems-Technologie maßgeschneiderte Lösungen für seine
Kunden realisiert. Für die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn entwickelte Zinitrionic zuletzt eine Container- und Cloudfähige Lösung, die sich der entsprechenden Funktionalitäten der Datenpattform InterSystems IRIS bedient. Zugleich gewährleistet die Datenplattform eine hohe Performance, Interoperabilität und freie Skalierbarkeit. Diese besonderen Eigenschaften der Datentechnologie von InterSystems sind Zinitrionic bestens bekannt, denn schon seit 2001 entstehen auf diesem Fundament E-Government-Anwendungen, die seitdem unter anderem in der “Direktion für Inneres und Justiz” und der “Justiz des Kantons Bern” zum Einsatz kommen. Datenmanagement und -analyse in den Gemeinden Bei den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat Zinitrionic eine Lösung implementiert, die den Anwendern die effiziente Erfassung und gezielte Analyse der Daten ermöglicht. Die Mitarbeiter nutzen die Software für die Eingabe und Teilauswertung (Grafiken und Tabellen) von Kasualien, Finanzkennzahlen und Freiwilligenarbeit. Gemäß ihren Aufgaben und Berechtigungen können sie zudem umfangreichere Analysen, Berichte und Grafiken erstellen. „Als Grundlage dient der Anwendung die Datenplattform InterSystems IRIS, die für ihre Realisierung essenziell war“, sagt Steffen Schnaufer, Chief Technology Officer bei Zinitrionic. Dank der Funktionen der Datenplattform kann die Software nämlich, wie vorgesehen, mittels Container-Technologie in der Cloud betrieben werden. Es handelt sich dabei um zwei Container, die strikt voneinander getrennt sind, einander jedoch bedingen. In einem läuft das Frontend der Lösung und im anderen ist das Backend mit der Datenplattform zu finden. Bei entsprechendem Bedarf lassen sich flexibel weitere Container hinzufügen, um Nachfragespitzen abzufangen.

[callout_box align="center" width="75%"]“Zinitrionic betreibt die Cloud jedoch nicht selbst. Das heißt, beim Hosting tritt ein dritter Kooperationspartner auf den Plan. Für diese Aufgabe haben wir die verlässlichen Experten von BEGASOFT ausgewählt.”
Domenico Valentini
ManagingDirector, Zinitrionic [/callout_box]

Vorteile der Containerisierung

Die Entscheidung für die Containerisierung der Lösung fiel aufgrund der zahlreichen Vorteile, die sich durch diese Form der Software-Bereitstellung ergeben. „Auf dieser Grundlage kann nach dem Prinzip des DevOps vorgegangen werden, was unter anderem die Qualität der Anwendung steigert, da neuer Code immer automatische Tests durchläuft und so die Wahrscheinlichkeit von Fehlern sinkt“, so Schnaufer. Ein Entwickler schreibt seinen Code, testet ihn lokal und übergibt ihn dann an den Build-Server. Wenn er dort den Test besteht, wird er anschließend automatisch bereitgestellt, was zusätzlich Fehler vermeidet. Zugleich ist ein Entwickler in der Lage, eine neue Version der Software in einen einzelnen separaten Container zu packen und dort umfangreiche Tests durchzuführen, ohne dass dies Auswirkungen auf die Performance des Produktiv-Systems hat. Dafür kommt es jedoch drauf an, dass die Anwendung und ihre Daten strikt voneinander getrennt sind. Erreicht wird das durch die Aufteilung der Container im Backend. Dies bedeutet, dass jeder Container im Backend einem anderen Zweck dient, etwa dass in einem das Produktiv-System läuft und ein anderer etwa für Tests kommender Lösungen genutzt wird.

Ein weiterer Pluspunkt im Vergleich zu anderen Entwicklungs- und Bereitstellungsoptionen sind deutlich kürzere Release-Zyklen. Dank der weitgehenden Automatisierung des Test- und Deployment-Prozesses können kleine und auch große Änderungen zügig umgesetzt und in den Live-Betrieb übernommen werden. Darüber hinaus überzeugt die Containerisierung durch ihre freie Skalierbarkeit, die es er-möglicht, im laufenden Betrieb flexibel auf das Nutzungsverhalten zu reagieren. Wenn schnell neue Nutzer hinzukommen und dadurch die Anforderungen an das System steigen, lassen sich einfach weitere Container hinzufügen, um den Lastspitzen zu begegnen. „In Kombination mit der Container-Management-Software Kubernetes und Rancher, welche bei BEGASOFT zur Verfügung stehen, kann dies das System selbst automatisch erledigen und schaltet später nicht mehr nötige Container wieder ab, was für zusätzlichen Komfort sorgt“, erklärt Steffen Schnaufer.

Bereitstellung in der Cloud

Die Lösung wird für die Anwender in den Gemeinden der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn als Software-as-a-Service in der Cloud zur Verfügung gestellt, was dank der nativen Cloud-Fähigkeit von InterSystems IRIS problemlos und komfortabel möglich ist. „Zinitrionic betreibt die Cloud jedoch nicht selbst. Das heißt, beim Hosting tritt ein dritter Kooperationspartner auf den Plan. Für diese Aufgabe haben wir die verlässlichen Experten von BEGASOFT ausgewählt“, schildert Domenico Valentini,
Managing Director bei Zinitrionic. Der unabhängige IT-Dienstleister BEGASOFT betreibt die Lösungen von Kunden und Partnern im eigenen Rechenzentrum in Bern. „Das Produkt ist dort in ein größeres Rechenzentrum der Swisscom eingegliedert – eines der modernsten Rechenzentren in Europa“, präzisiert Stephan Berger, Verkauf und Beratung Cloud & Datacenter, Mitglied der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat bei BEGASOFT. Die Kunden und Partner von BEGASOFT stammen aus mehreren Sektoren. Im öffentlichen Sektor (in der Schweiz der Bund und die Kantone) hilft der IT-Dienstleister zum Beispiel beim E-Government, der Digitalisierung von Prozessen der öffentlichen Hand. Daneben betreut BEGASOFT aber auch zahlreiche Unternehmen der Industrie und des Gesundheitswesens, IT,
Banken und Versicherungen. BEGASOFT ist ISO 9001- und ISO 27001-zertifiziert. Nebst anderen Zertifikaten ist das BEGASOFT Rechenzentrum in Bern TIER IV zertifiziert.

Modell für die Zukunft

Die Bereitstellung der Lösung in der Cloud ist ein Modell für die Zukunft. Viele Unternehmen und Organisationen wollen Lösungen nicht mehr selbst installieren und betreiben. Lieber geben sie die Administration an einen fachlich kompetenten Partner mit umfangreicher Praxiserfahrung wie BEGASOFT ab. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Reaktionsgeschwindigkeit des Cloud-Providers: Zinitrionic hat bei BEGASOFT direkten Zugriff auf fachkundige Ansprechpartner, die im Fall von Anliegen schnell zu erreichen sind. Bei den bekannten Schwergewichten der Cloud-Branche sieht das oft ganz anders aus. Hinzu kommt, dass die bei BEGASOFT gehostete Lösung in einer Private Cloud liegt. Dementsprechend bleibt die Kontrolle über die Anwendung und ihre IT-Infrastruktur komplett bei Zinitrionic. „Da sich unser Rechenzentrum in der Schweiz befindet, unterliegt die Software auch einem hohen Datenschutzrecht. Darüber hinaus sorgen wir durch die Einhaltung ebenfalls hoher Standards für die nötige technische Sicherheit“, erläutert Stephan Berger.

Weitere Zusammenarbeit

Der nächste logische Schritt besteht für Zinitrionic darin, weitere Lösungen für bestehende und neue Kunden auf der Datenplattform InterSystems IRIS aufzubauen, um sie dann in Container zu packen und bei BEGASOFT in die Cloud zu bringen. Der Auftrag der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn war demnach ein erfolgreiches Pilotprojekt, das eine einfachere Entwicklung und eine moderne Bereitstellung von Anwendungen unter Beweis stellen konnte.

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