Dank Container-Shipment sicher in den Cloud-Hafen einlaufen: Zinitrionic hilft Schweizer Kirchen bei der digitalen Transformation

Digitalisierung wird bei den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn großgeschrieben. Der Schweizer Softwareanbieter Zinitrionic Suisse AG hat daher eine Softwarelösung implementiert, die in der Verwaltung eine effiziente Erfassung und Analyse von Daten ermöglicht und gezielt die Eingabe und Teilauswertung von Kasualien, Finanzkennzahlen und Freiwilligenarbeit unterstützt. Zudem können Mitarbeiter je nach Aufgaben- und Berechtigungsprofil umfangreiche Analysen, Berichte und Grafiken erstellen.

Für die Projektbeteiligten war es wichtig, dass sich die Lösung durch hohe Flexibilität, kurze Release-Zyklen und große Nutzerfreundlichkeit auszeichnet. Schnell war deshalb klar, dass die Lösung in der Cloud und im Container-Ansatz liegt. Denn dieser bietet erhebliche Vorteile für den Kunden sowie den Softwareanbieter gleichermaßen, wie Steffen Schnaufer, CTO von Zinitrionic, erklärt: „Unsere Kunden erwarten zu Recht, dass sie immer und überall an ihre Daten herankommen und dabei ein Nutzererlebnis haben, wie sie es von Amazon, Apple und Co. gewohnt sind. Das schließt regelmäßige Updates der Software mit ein, um neue Funktionen nutzen zu können. Mit Containern lässt sich das am besten realisieren.“ Zudem ließen sich im Fall von Nachfragespitzen weitere Container bedarfsgerecht und schnell hinzufügen.

Die Container- und Cloud-basierte Lösung basiert auch darum auf der Datenplattform InterSystems IRIS, die sich durch hohe Performance, Interoperabilität und freie Skalierbarkeit auszeichnet.

Mit DevOps und Containern zum schnellen Deployment von Anwendungen

Das Basisprinzip dahinter: Entwickler schreiben Code, testen ihn lokal und übergeben ihn für weitere Funktionstests an den Build-Server. Durch die Container-Umgebung lassen sich sämtliche Tests ohne Effekt auf die Performance des Produktiv-Systems ausführen. Damit dies gelingt, sind Kernaufgaben unter den Containern verteilt: In einem läuft zum Beispiel das Produktiv-System, während der andere für Tests von Versionsupdates genutzt wird.

Auf dieser Grundlage kann nach dem DevOps-Prinzip vorgegangen werden, was unter anderem die Qualität der Anwendung steigert, da neuer Code immer automatische Tests durchläuft und so die Wahrscheinlichkeit von Fehlern sinkt.
Steffen Schnaufer, Chief Technology Officer bei Zinitrionic

Das Prozedere verkürzt Release-Zyklen erheblich. Dank der weitgehenden Automatisierung des Test- und Deployment-Prozesses lassen sich Änderungen zügig umsetzen und in den Live-Betrieb übernehmen. Zinitrionic betreibt die Cloud jedoch nicht selbst. Beim Hosting tritt mit dem unabhängigen IT-Dienstleister BEGASOFT ein dritter Kooperationspartner auf den Plan, der die Lösung in einem eigenen Rechenzentrum in Bern betreibt.

Partnerschaft für starke digitale Performance

Entscheidend für die Perspektiven eines solchen Modells ist die Reaktionsgeschwindigkeit des Cloud-Providers: Anders als bei bekannten Namen der Cloud-Branche kann Zinitrionic bei Bedarf jederzeit fachkundige Ansprechpartner bei BEGASOFT erreichen. Da die Lösung in einer Private Cloud liegt, behalten die Experten die volle Kontrolle über die Anwendung und ihre IT-Infrastruktur. In genau dieser Kombination aus Sicherheit, Zuverlässigkeit und Flexibilität liegt die Basis, um künftig noch weitere Lösungen für Kunden auf der Datenplattform InterSystems IRIS zu entwickeln, in Container zu packen und in der Cloud zu hosten.

Über den Autoren

Steffen Schnaufer
Steffen Schnaufer, Chief Technology Officer, Zinitrionic AG

 

 

 

 

 

 

Steffen Schnaufer, 1979 in Deutschland (Baden-Württemberg) geboren, lebt und arbeitet seit 2004 in der Schweiz.

Nach dem Studienabschluss zum Dipl. Wirtschaftsinformatiker (BA) und den ersten Lehrjahren als Arbeitnehmer, folgte ab 2009 der Wechsel zur unternehmerischen Tätigkeit, zuerst als Selbständiger IT-Consultant & Solutioneer, Geschäftsführer der faceIT GmbH und seit 2014 als CTO der Zinitrionic Suisse AG.

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