Innovation Hackathon – Die Gemeinschaft macht den Unterschied

Haben Sie schon einmal an einem Hackathon teilgenommen? Oder haben Sie schon einmal gehört, wie einer Ihrer Entwickler-Kollegen von einem „Hackfest“ berichtet hat, und sich gefragt, was das Besondere daran ist? Im Zuge unserer laufenden Vorbereitungen für den TechCrunch-Hackathon im Oktober ist die Frage aufgekommen, was Entwickler und Unternehmer eigentlich dazu veranlasst, solche Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen oder Probleme zu erarbeiten.

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem „MIT Hacking Medicine“-Team und unserer Teilnahme am diesjährigen Hackathon „MIT Grand Hack 2019“ (3. – 5. Mai 2019) in Cambridge, Massachusetts (USA) konnten wir einmal selbst die Dynamik erleben, die Hackathons zu einem einzigartigen, wertvollen Erlebnis für Entwickler macht.

  • Gemeinschaft – eines der Dinge, das uns an den Anwesenden ganz besonders auffiel, war der starke Kameradschaftsgeist zwischen den Teilnehmern. Wir hatten hauptsächlich Leute aus technischen Bereichen erwartet, waren dann aber überrascht, wie viele nicht-technische Unternehmen, Gesundheitsmanagement-Dienstleister und Krankenhausmitarbeiter bei dem Event mitwirkten. Alle Teilnehmer kamen aufgrund ihres großen Interesses am Gesundheitswesen zum Hackathon, wie wir zahlreichen Gesprächen entnehmen konnten. Hackathons fördern die Gemeinschaft – dort kommen Personen mit gemeinsamen Interessen zusammen, um miteinander Lösungen für drängende Probleme zu finden. Es sind die mannigfaltigen Gelegenheiten, unterschiedliche Perspektiven innerhalb dieser Gemeinschaften kennenzulernen, die diese Events so besonders machen. In dieser Umgebung wird wirklich „ein ganzes Dorf gebraucht“, um Probleme zu lösen; die Macher, die Denker, die Unternehmer und die Coder. Die Gemeinschaft macht den Unterschied.
  • Zusammenarbeit – gemeinsame Interessen, Beschäftigungen und Ziele schweißen die Hackathon-Teilnehmer zusammen. Der Wunsch, Lösungen für schwierige Herausforderungen zu finden, sorgt für eine offene Atmosphäre und einen regen Ideenaustausch. Die Teilnehmer äußern ihre Ideen, und dann werden auf Grundlage gemeinsamer Interessen Teams gebildet. Jedes Teammitglied bringt seine eigene Perspektive, Erfahrung und Vorschläge ein, um Hand an Hand Lösungen zu erarbeiten.
  • Förderung – uns ist ebenfalls äußerst positiv aufgefallen, dass die Teilnehmer sich im Rahmen des Prozesses stets gegenseitig unterstützten und dazu ermunterten, besser zu werden. Zu keiner Zeit während des Events erlebten wir, dass Ideen komplett abgeschmettert wurden – im Gegenteil: Wir hörten nur ermutigende Worte. Natürlich schafft es nicht jeder Vorschlag in die finale Präsentation, aber es ist genau diese Art von Atmosphäre, in der Menschen in ihrer Weiterentwicklung gefördert und praktikable Ideen vorangetrieben und übernommen werden.
  • Ein iterativer Prozess – Hackathons bestehen aus einem sich wiederholenden Prozess, bei dem Ideen in einem Schmelztiegel aus Gedanken reifen und anschließend durch wiederholtes Hinterfragen und Testen auf die Probe gestellt werden. Dank der umfangreichen Expertise, aus der alle schöpfen können, erhalten die Teilnehmer wertvolles Feedback, das ihnen unter anderen Umständen erst nach mehreren Monaten oder Jahren zur Verfügung stünde. Das Mentorenteam versorgte die Teilnehmer mit vielen Ratschlägen und besprach mit ihnen, wie ihre Ideen in der Praxis Anwendung finden könnten. Die Teilnehmer ließen diese neu gewonnenen Erkenntnisse dann bei ihrer Lösungsentwicklung einfließen. Danach suchten sie unser Team erneut auf, um ihre Lösungen validieren zu lassen oder sich weitere Tipps zu holen. Es ist dieses intensive Trial-and-Error-Vorgehen zur sorgfältigen Umsetzung der Theorie in die Praxis, das diese Veranstaltungen so reizvoll macht.

Was erwarten wir vom TechCrunch in wenigen Wochen? Wir sind zuversichtlich, neue Gemeinschaften von Entwicklern und Unternehmern zu finden, die mit großartigen Ideen zur Entwicklung der Anwendungen von morgen beitragen. Ob im Rahmen von Hackathons oder strategischen Partnerschaften: Wir empfinden diese Kollaborationen und Gelegenheiten zur Erarbeitung von Ideen und Konzepten als äußerst wichtig. Sie bringen enormen Nutzen für die Teilnehmer und die Weiterentwicklung ihrer Ideen. Gleichgültig, ob wir die künftige Gesundheitsversorgung gestalten oder Technologielösungen für andere Märkte durch unsere Kunden und Partner aufbauen: Jeder von uns leistet einen wirklich wichtigen Beitrag.

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Jim Schultz

Jim Schultz ist Marketing Programs Manager for Events bei InterSystems und arbeitet mit digitalen Kommunikationstools, um auf effektive Weise mit Veranstaltungsteilnehmern in Kontakt zu treten.

In den vergangenen 25 Jahren seines beruflichen Lebens hat Jim mit SaaS-Startups, Einzelhändlern und Non-Profit-Organisationen zusammengearbeitet und sie bei der Ausweitung ihrer Unternehmens- und Marketingpräsenz sowie bei der Einführung digitaler Tools in ihre Betriebsprozesse unterstützt.

Wenn er nicht gerade bei InterSystems an digitalen Tools tüftelt, die zur Steigerung der betrieblichen Effizienz beitragen sollen, findet man ihn gewöhnlich hinter irgendeiner Bühne, wo er die Auftritte lokaler oder nationaler Musiker organisiert, oder auf dem Rücken seines geliebten Stahlrosses.

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