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Fördermittel gemäß Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG): 3 Mrd. Bund und 1,3 Mrd Bundesländer und Kostenträger = 4,3 Mrd EUR, davon 15 % für IT-Sicherheit und 85 % für moderne Notfallkapazitäten, bessere digitale Versorgung, regionale Versorgungsstrukturen
Fördermittel Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) wurden die Weichen für die digitale Zukunft der Gesundheitsversorgung gestellt

Ein kurzer Blick zurück: Im Jahr 2016 sollte mit dem Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) unter anderem die Qualität der Krankenhausversorgung strenger kontrolliert und verbessert werden. Durch qualitätsabhängige finanzielle Zu- oder Abschläge bei der Vergütung sollten sich Krankenhäuser noch mehr auf Qualität und Patientennutzen fokussieren und dabei aber weiterhin effizient und wirtschaftlich handeln.

Zur Weiterentwicklung der Krankenhausfinanzierung wurde ein Strukturfonds zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen eingerichtet. Dessen Weiterführung ist ein wichtiger Schritt für Krankenhäuser notwendige Innovationen zu ermöglichen. Dieser bereits bestehende Krankenhausstrukturfonds (II) wird um zwei Jahre bis 2024 verlängert.

Das aktuell verabschiedete Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) geht noch einen Schritt weiter: Das KHZG sieht vor, beim Bundesamt für Soziale Sicherung einen Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) einzurichten. Ab dem 1. Januar 2021 werden dem KHZF durch den Bund 3 Milliarden Euro über die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt. Die Länder oder die Krankenhausträger ergänzen zusätzliche 30 Prozent der jeweiligen Investitionskosten (1,3 Milliarden Euro, für ein Gesamtvolumen von 4,3 Milliarden Euro). Krankenhausträger können ihren Förderbedarf bei den Ländern anmelden. Bis zum 31. Dezember 2021 können die Länder Förderanträge an das Bundesamt für Soziale Sicherung stellen. Die Details zum Antragsverfahren sind in §8 ff. des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) geregelt. Bis dahin nicht beantragte Bundesmittel werden bis Ende 2023 an den Bund zurückgeführt. In dem Zusammenhang wurde das Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) angepasst. Wer die Digitalisierungsanforderungen nicht erfüllt, muss ab 2025 einen Abschlag bei der Abrechnung von voll- und teilstationären Fällen in Kauf nehmen.

Das KHZG gliedert sich gut ein in andere politische Initiativen wie die Medizininformatik-Initiative und das COVID-19-bezogene Netzwerk Universitätsmedizin. Das KHZG ist ein hervorragender Schritt, um den Innovationsstau in den Krankenhäusern aufzulösen. Auch Vorhaben an Hochschulkliniken können mit bis zu 10% des Fördervolumens des jeweiligen Landes gefördert werden.

Was wird gefördert?

Gefördert werden u.a. eine bessere digitale Infrastruktur, zum Beispiel

  • Patientenportale,
  • Verbesserung der krankenhausinternen Kommunikationsprozesse,
  • digitaler Informationsaustausch zwischen allen an der Behandlung beteiligten (Leistungserbringer, Reha, Pflege, Kostenträger, Patienten),
  • Systeme zur automatisierten Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen,
  • teil- oder vollautomatisierte klinische Entscheidungsunterstützung,
  • sektorenübergreifende telemedizinische Netzwerkstrukturen.

Auch erforderliche personelle, räumliche oder Zertifizierungs-Maßnahmen können im Rahmen des KHZG gefördert werden.

Zur KHZG-Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Wie sollten Krankenhäuser mit den Möglichkeiten, die das KHZG bietet, umgehen?

Wichtig ist aus unserer Sicht, dass nicht nur Anträge für Softwareprodukte geschrieben werden, die ohnehin schon lange auf der Anschaffungsliste stehen. Das ist ein Teilaspekt, aber darüber hinaus sollte das KHZG der Anlass für strategische Überlegungen sein. Es ist die einmalige Chance, über IT als einen strategischen Enabler für die nächsten Jahre nachzudenken:

  • Was sollte IT für uns als Krankenhaus leisten?
  • Wie kann IT das Krankenhausgeschäft beleben, wie die Qualität und die Patientensicherheit verbessern?
  • Wie halte ich es mit der Verzahnung von Versorgung und Forschung?

Das sind Fragen, die jetzt gestellt werden sollten. Dank unserer Plattformtechnologien sind wir bei InterSystems bei vielen dieser Fragen ein naheliegender Ansprechpartner.

Lesen Sie das vollständige Interview mit unserem Manager of Healthcare, Volker Hofmann.

Zum Interview

Gut aufgestellt mit den InterSystems Lösungen für das „Zukunftsprogramm Krankenhaus“

Ralf Geldhäuser
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Mit unseren Lösungen für Gesundheitsvernetzung und unserer Erfahrung helfen wir Ihnen, Gesundheitsdaten zu vereinheitlichen, zu bereinigen sowie einfacher verfügbar, beherrschbar und nutzbar zu machen.

Mit unseren interoperablen E-Health-Produkten InterSystems HealthShare® und InterSystems IRIS for HealthTM unterstützen wir Sie bei folgenden Anforderungen:

  • der Diagnose gestützt auf künstliche Intelligenz und der Analyse großer Datenmengen.
  • der Einrichtung digitaler Gesundheitsnetzwerke (intern, innersektoral und sektorübergreifend).
  • der Einbindung von Patienten über Portale sowie deren koordinierte Versorgung.
  • der Verzahnung der Versorgung mit der Forschung.
  • der Optimierung der Diagnose und Therapiesicherheit durch Anbindung interner und externer Partner.
  • der Implementierung von Alert- / Frühwarnsystemen.
  • dem Aufbau krankenhausinterner Kommunikationsprozesse – Stichwort auf Interoperabilität getesteter Kommunikationsserver (IHE, HL7 FHIR u.v.m.).

Kooperationspartner Deloitte

InterSystems und Deloitte arbeiten auch beim KHZG zusammen. Deloitte bietet im Rahmen des KHZG folgende Leistungen an:

  • Unterstützung der Kunden im Gesundheitswesen bei allen Aspekten der digitalen Transformation: von der Strategie- und Zielbildentwicklung, der Überführung in einen konkreten Fahrplan der Transformation bis hin zu einer entsprechenden Implementierung.
  • Im Rahmen des Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) unterstützt Deloitte bei der Bewertung und Priorisierung des IT-Projektportfolios, Definition der Fördermittelstrategie und Erstellung der tatsächlichen Förderanträge durch das Fördermittel-Team.

Deloitte hat bereits seit mehreren Jahren international eine erfolgreiche Partnerschaft mit InterSystems. Bei den anstehenden Herausforderungen im Gesundheitswesen zeigt sich sehr deutlich, dass Datenmanagement und Interoperabilität rund um die Patientenversorgung immer stärker in den Fokus rücken. Konsequenterweise heben wir nun unsere Zusammenarbeit in Deutschland auf eine neue Ebene, um die Ansprüche unserer Kunden mit gemeinsamem Know-how noch besser erfüllen zu können.

Ibo Teuber, Director - Health Care
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Unsere Partner in strategischen E-Health-Projekten

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